E 🇨🇿🇩🇪 | Krupka
- 237 km
- 11 Uhr
- Boží Dar / Oberwiesenthal – Burg Krupka – Bergwerk Starý-Martin – Mückenturm – Altenberg
- 7:50 – 8:20 Uhr Oberwiesenthal, Boží Dar, Loučná
- mind. 20 | max. 40 Teilnehmer
- 59 €
59 Euro beinhalten Transport, Eintrittsgelder, Reiseleitung, Mittagessen mit einem alkoholfreien Getränk sowie ein warmes Getränk mit einem Stück Kuchen.
Dieser Ausflug führt uns an den östlichen Rand des Erzgebirges mit weitem Blick auf das Isergebirge und das Riesengebirge.
Die Route führt durch das Erzgebirgsvorland, das einen ganz anderen Charakter hat als die Bergregionen. Wir sehen eine vom Bergbau gezeichnete Landschaft und längst rekultivierte Gebiete. Begleitet werden wir von den imposanten Vulkanformationen des Böhmischen Mittelgebirges.
Erster Halt ist das Informationszentrum zur Bergbaulandschaft Krupka, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Anschließend besuchen wir Burg Graupen, die hoch über der Altstadt thront, und machen dort eine kleine Pause. Danach fahren wir zum Stollen Starý Martin mit der längsten Zinnerzader Mitteleuropas. Nach einer Besichtigung des Stollens und des Freilichtmuseums für Bergbautechnik geht es weiter zum höchsten Punkt unserer Reise – der Komáří vížka (Mückenberg) – wo wir zu Mittag essen. Vor uns erstreckt sich nicht nur der flache, zur sächsischen Seite geneigte Kamm des Erzgebirges, sondern auch die steilen Hänge ins tschechische Hinterland. Zudem erheben sich die ehemaligen Vulkane des Böhmischen Mittelgebirges, im Osten das Lausitzer Gebirge und bei guten Bedingungen sind in der Ferne sogar die Gipfel des Riesengebirges zu sehen. Auf dem Mückenberg können wir außerdem eine geschützte Riesen-Nelke bewundern.
Die letzte Station ist die Stadt Altenberg. Sie erleben bei einer Führung im Bergbaumuseum Altenberg die rund 550-jährige Geschichte des Zinnerzbergbaus. Von den Anfängen um 1440 bis zur Stilllegung 1991 werden Sie in die harte und doch faszinierende Arbeit der Altenberger Bergleute entführt. Anschließend geht es auf eine kleine, geführte Wanderung zur Altenberger Pinge. Der Hauptbruch dieses beeindruckenden, 150 m tiefen Einbruchstrichters des Zinnbergbaus erfolgte 1620. Da der Bereich aus Sicherheitsgründen nicht frei zugänglich ist, ist der Pingenblick ein echtes Highlight der Tour. Die Pinge gehört seit 2019 zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří und zählt zu den eindrucksvollsten Bergbau-Zeitzeugen im Osterzgebirge.
Auf der Rückfahrt können wir vom Bus aus das Viadukt in Hrob auf der Moldauer Bergbahn oder das Zisterzienserkloster in Osek bewundern. Wir machen einen kurzen Halt an der Dekanatskirche Mariä Himmelfahrt in Most, die wegen des Braunkohletagebaus versetzt wurde. Der Kohle musste die ganze historische Stadt Most weichen, an deren Stelle sich heute der Most-See, ein beliebtes Erholungsgebiet, erstreckt.
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